Kreuzbund: Selbsthilfe- und Helfergemeinschaft für Suchtkranke und Angehörige. www.kreuzbund-dv-erfurt.de

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Das aktuelle Statement zum Thema "KONTROLLIERTES TRINKEN



 

Chancen nahtlos nutzen

Chancen nahtlos nutzen - Handlungsempfehlung für die Suchthilfe und die Suchtselbtsthilfe
Praktische Handlungsempfehlungen für die Zusammenarbeit von Sucht-Selbsthilfe und beruflicher Suchthilfe

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Eine interessante Informationsbroschüre, in der auf Seite 15 die Frauenarbeit unseres Diözesanverbandes beschrieben ist, kann, unter Aktuelles in der Broschüre, heruntergeladen werden.

 



 

Kreuzbund Senioren/innen auf Achse

Die Seniorengruppe Ulm-Alb/Donau hatte gerufen und alle, alle kamen… zum Senioren - Begegnungstag nach Ulm - Wiblingen bzw. Laupheim. Den Autokennzeichen nach zu urteilen waren die Senioren/innen, ca. 85 an der Zahl, aus der ganzen Diözese Rottenburg-Stuttgart angereist und waren voller Vorfreude auf den Tag. Der Wettergott hatte es gut gemeint, denn an diesem Tag lachte die Sonne vom Himmel, nachdem es die Tage zuvor heftig geregnet hatte.
Mit launigen Worten begrüßte John Mayer, Beisitzer im Diözesanverband, die angereisten Gäste im Klosterhof des Klosters Wiblingen. Die charmante Sabine Bohnet führte uns mit viel Fachwissen und ebenso viel Humor durch den Bibliothekssaal und die Basilika.
Das Kloster Wiblingen ist eine ehemalige Benediktinerabtei, die 1093 gegründet wurde und bis zur Säkularisation im Jahre 1806 bestand. Danach wurden Teile der Klosteranlage zunächst als Schloss und Kaserne genutzt, heute beherbergt sie Abteilungen des Universitätsklinikums Ulm. Im Nordtrakt des Klosters befindet sich der berühmte Bibliothekssaal. Der Saal in seiner Pracht erinnert sehr an den des Klosters Schussenried, das als weitgehende Kopie der Wiblinger Planungen gelten kann. Eine Besonderheit in der Basilika ist Heilig-Kreuz-Reliquie. Die Holzpartikel, die im Jahre 1099 ein Geschenk der Klosterstifter Hartmann und Otto von Kirchberg waren und vom Kreuz Christi stammen sollen, bilden den herausragenden Schatz des Klosters bzw. der Basilika. Seit der Schenkung im Jahre 1099 wird das Heilige Kreuz in Wiblingen in besonderer Weise verehrt und ist auch heute das Ziel zahlreicher Pilger.
Nach der interessanten Führung ging es ins nahe gelegene Dellmensingen, wo im Gasthaus Hirsch ein ausgezeichnetes Mittagessen auf uns wartete.
Am Nachmittag erlebten wir eine spannende Vorführung im Planetarium Laupheim mit dem Titel: „Das Ende der Welt“. Das war eine atemberaubende Reise von den allerersten Anfängen bis zum Ende von Raum und Zeit. Astronomen haben längst herausgefunden, dass das Ende der Welt tatsächlich kommen wird. (…..in ein paar Millionen Jahren!) Wir staunten über eine Reise durch die Zeit bis zum Beginn des Universums. Wir erfuhren viel über dessen Entstehung, die Bildung von Galaxien, Sonnen und Planeten und deren Schicksal.
Nicht verschwiegen werden soll, dass trotz der hoch spannenden Vorführung es nicht nur dem Verfasser dieses Artikels schwer fiel dem Geschehen aufmerksam zu folgen, wenn man bedenkt, dass wir gerade zu Mittag gegessen hatten, dass es im Planetarium dunkel war und wir die Sitze in eine leichte Liegepostion bringen mussten, um das Geschehen am Sternenhimmel zu verfolgen. Der in der Mitte der Vorführung laut und deutlich zu vernehmende `Urknall´ sorgte dann allerdings wieder für allgemeine und ungeteilte Aufmerksamkeit
Wieder in Dellmensingen im Gasthaus Hirsch zurück war jetzt bei Kaffee und Kuchen reichlich Gelegenheit sich miteinander in fröhlicher Runde auszutauschen. Bevor es wieder heimwärts ging bedankte sich John Mayer, der Moderator dieses Tages, bei Peter Hilbert (ehemaliger DV-Vorsitzender), der den Tag perfekt organisiert hatte und bei allen, die bei der Vorbereitung und dem Kuchenbacken geholfen hatten.

Verfasser: Klaus Hausmann (Seniorengesprächskreis Ravensburg)

Fotografisch festgehalten von Franz Oberhofer - Bitte hier klicken!

 



Bild: Andreas Grabert

HVALA PUNO ZIA SUPER PUTOVANJE (= Vielen Dank für die tolle Reise)


„Diese Reise war noch toller, als ich erwartet hatte“, meinte Petra Maier aus Ravensburg am Ende einer 7-tägigen Kreuzfahrt Anfang Juni 2014 durch die Inselwelt Dalmatiens. Nicht nur ihr Mann Dietmar, sondern die ganze 33-köpfige Kreuzbund-Reisegruppe aus dem DV Rottenburg-Stuttgart stimmte ihr zu. „Jeder Tag ein neuer Höhepunkt“, meinte auch Conny Mast aus Achstetten und ihr Mann Hermann nickte zustimmend und meinte, das entschädige auch für die lange Bus-An- und Rückreise aus dem Bodenseekreis und dem Kreis Ravensburg nach Trogir in Kroatien. Auf den Komfort unseres Schiffes `COLUMBO´ waren wir (aus früheren Erfahrungen) so gar nicht vorbereitet. Jede Kabine hatte neben einem Doppelbett auch eine Nasszelle und eine Klimaanlage. Ein großzügiger Speiseraum und ein großes Sonnendeck mit Liegestühlen vervollständigten das tolle Bild.
Auf der Kreuzfahrt von Trogir nach Dubrovnik und zurück bot die dalmatinische Inselwelt immer wieder herrliche Ausblicke auf Küstenabschnitte und Landschaften. Kapitän Arsen steuerte sein Schiff sicher und souverän von Trogir über Makarska, Korcula, Dubrovnik, Pomena auf der Insel Mjlet, Hvar und Milna auf der Insel Brac und wieder zurück nach Trogir. Nur einen halben Tag wurde die fast permanent scheinende Sonne durch einige Wolken und ein paar Regentropfen getrübt. Ansonsten war sowohl für Sonnenanbeter als auch Schwimmer und Schnorchler im kristallklaren 19 - 20 Grad warmen Meer alles geboten.
Auch die Küche bot so einiges. Als Ludwig Wecker aus Paderborn an sich herunter sah, fragte er seine Frau Bernadette: „Hast Du meine Shorts enger genäht?“ Das war natürlich nicht der Grund dafür, dass die Hose ein wenig spannte, sonder es waren die Kochkünste von Ivo, unserem Smutje, der täglich neue Leckereien aus seiner Kombüse zauberte. Der in Mainz geborene und daher gut deutsch sprechende Kellner Olli wusste nach kurzer Zeit auswendig, wer was trinken wollte, und die Getränke standen oft schon auf dem Tisch, bevor sie bestellt waren.
Geweckt wurden wir morgens durch die Klänge eines Akkordeons. Sepp Gassner aus Bad Waldsee erfreute uns allmorgendlich mit seinen Klängen und sorgte so dafür, dass alle pünktlich am Frühstückstisch saßen. Er und Franz Ege aus Überlingen mit seiner Trompete waren es auch, die an einem Abend ein Konzert gaben, das nicht nur uns Kreuzbündler, sondern auch Gäste auf den Nachbarschiffen begeisterte.
Meist gegen 17 Uhr erreichten wir nach längeren Badestopps einen Hafen und besichtigten beim Landgang die eine oder andere Sehenswürdigkeit, unternahmen Wanderungen, oder schlemmten das köstliche kroatische Eis, wobei die Bestellung einer Kugel auf „kroatisch“ 4 Kugeln bedeutet. „Das ist ein MUSS!“, konstatierte Andreas Grabert (Uhldingen-Mühlhofen) an 2 Eistüten gleichzeitig schleckend.
Und was gab es neben dem Eisschlecken nicht alles anzuschauen. Bei einer Wanderung von Makarska zur Halbinsel Sveti Petar hatten wir einen herrlichen Blick auf die Altstadt von Makarska. In Korcula, oft als „Klein-Dubrovnik“ bezeichnet mit seinem mittelalterlichen Stadtensemble, führte ein Spaziergang bergauf zum Hauptplatz `Trg Sveti Marka´, der von alten Adelspalästen gesäumt wird. Höhepunkt der Reise war Dubrovnik, die `Perle der Adria´mit ihren zyklopischen Befestigungsmauern, Kirchen, Klöstern und Patrizierpalästen. Seit Jahren gehört sie zum Weltkulturerbe der UNESCO. Auf der `Stradun´, der Hauptschlagader des historischen Zentrums, empfing uns eine einheimische Stadtführerin und erklärte uns die Sehenswürdigkeiten und die historischen und kulturellen Zusammenhänge, bevor wir selbst die Altstadt auf der Befestigungsmauer komplett umrundeten.
Auf der subtropischen Honiginsel Mljet führte uns eine Wanderung von Pomena aus in den Nationalpark zu den beiden Salzseen `Malo jezero´und Veliko jezero´, die in herrliche Wälder eingebettet sind. In Hvar auf der gleichnamigen Lavendel-Insel säumen alte Grandhotels die elegante Hafenpromenade und machen aus dem Ort ein mediterranes Bilderbuchstädtchen mit mondänem Belle-Epoque-Ambiente. Ein kurzer steiler Aufstieg führte uns auf den Burgberg zur Festung Spanjola, von wo sich uns ein traumhafter Blick über die Hvarer Bucht eröffnete. Am vorletzten Abend im pittoresken Ort Milna auf der Insel Brac lud uns Kapitän Arsen zum „Käpten´s Dinner“ , bevor es zurück zum Ausgangsort Trogir ging.
Ein Wermutstropfen, der uns allen einen Schrecken einjagte, soll nicht unerwähnt bleiben. Gleich am ersten Abend stürzte eine Teilnehmerin zwischen 2 aneinander liegenden Schiffen ins Wasser. Die Besatzung holte sie zwar sofort wieder heraus, aber sie trug eine Reihe von schweren Prellungen und eine tiefe Schnittwunde an einem Arm davon. In einer nächtlichen Fahrt transportierten wir sie ins Krankenhaus in Split, wo sie ärztlich versorgt und die Schnittwunde genäht wurde. Gottseidank erholte sie sich und wir uns schnell von diesem Schreck und alle konnten die Reise dann doch noch, wie geschildert, genießen.
Auf der Heimfahrt nach Deutschland waren wir uns dann alle einig: „Hvala puno zia super Putovanje!“
Klaus Hausmann



NEU ist die Webseite zum Arbeitsbereich „Junger Kreuzbund“ (ehemals: „Die jungen Menschen im Kreuzbund“) geschaltet.

Über die Domain www.junger-kreuzbund.de gelangen Sie zu dieser neuen Seite.



Delegiertenversammlung 2013

 

Delegiertenversammlung vom 12.04. bis 14.04. 2013

Die Delegierten des Diözesanverbandes Rottenburg/Stuttgart trafen sich zur Jahresversammlung im Untermarchtaler Kloster. Das Jahresthema „Kreuzbund aktiv“ weist darauf hin, dass uns unsere Arbeit Freude machen soll, damit wir über die notwendige Motivation verfügen, unsere Angebote interessant zu machen.
Am Samstag begrüßte Adolf unsere Gäste aus dem Haus des Caritasverbandes und hieß sie herzlich in unserer Mitte willkommen. Herr Jansen (Caritasverband) bezog sich in seinen Grußworten hauptsächlich auf die gute Zusammenarbeit zwischen Kreuzbund und Caritas und die Aufgaben der Suchthilfe und Suchtselbsthilfe.
Die Einführung in das Thema „Gemeinsam sind wir stark – Suchtselbsthilfe und berufliche Suchthilfe auf dem Weg“ übernahmen Frau Walter-Hamann vom Deutschen Caritasverband und Herr Janßen, Bundesgeschäftsführer Kreuzbund e.V. in Teamarbeit. Nach der Präsentation mit Diskussionsrunde wurden fünf Arbeitsgruppen gebildet, an denen auch die Mitarbeiter/innen der Caritas teilnahmen. In der Gruppenarbeit wurde klar, dass die Zusammenarbeit mit der Caritas in einigen Gruppen oder Kreisverbänden sehr gut klappt, in anderen Gruppen aber noch Verbesserungsbedarf besteht. Wir vom Kreuzbund sollten uns darüber im Klaren sein, dass wir – wollen wir auf Augenhöhe von der Caritas akzeptiert werden – voneinander lernen müssen. Es genügt nicht, in der Gruppe zu sitzen und darauf zu warten, bis die Caritas uns Leute zukommen lässt. Es geht vielmehr darum, vor Ort Plattformen zu schaffen, um gemeinsam etwas zu tun, sich kennenzulernen, gemeinsam etwas zu entwickeln. Schließlich soll der hilfsbedürftige Mensch im Mittelpunkt stehen. Alle waren sich einig, dass es bereichernd war, mit Caritas-Mitarbeiter/innen in den Kleingruppen zu arbeiten, zu diskutieren und sich kennenzulernen.
Von den Delegierten kam der Wunsch, eine solche Veranstaltung zu wiederholen, um zu erfahren, wie sich die Zusammenarbeit Kreuzbund/Caritas bewegt und verändert hat. Es wurde von den Delegierten große Wertschätzung dafür ausgesprochen, dass die Mitarbeiter/innen der Caritas so zahlreich an diesem Samstag teilgenommen haben. Der Tag wurde von allen Anwesenden als sehr positiv betrachtet.
Adolf informierte uns, dass an der Bundesdelegiertenversammlung 5 Anträge zur Beitragserhöhung ab 01.01.2014 vorgelegt wurden. Durch den Mitgliederrückgang von ca. 1500 Mitgliedern in den letzten Jahren verlor der Kreuzbund rund 63 000 €. Der Haushaltsplan des Bundesverbandes hat einen Mehrbedarf gegenüber dem Vorjahr von 40 000 €. Es kam zwar keiner der Anträge vom Diözesanverband Rottenburg/Stuttgart, der Vorstand und wir Delegierten sahen aber ein, dass eine Erhöhung nötig ist. Es erging der Auftrag an den Vorstand, keinen der vorliegenden Anträge zu akzeptieren, sich aber verhandlungsbereit zu zeigen. Auch wenn klar ist, dass unser Vorstand allein dies nicht wird durchsetzen können, gebührt ihm Dank dafür, uns Delegierten informiert und uns die Entscheidung überlassen zu haben. Eine moderate Erhöhung würde auf jeden Fall von uns Delegierten mitgetragen.
Je weniger Menschen sich an den Kosten beteiligen, desto teurer wird es für die Mitglieder. Ein Satz zum Nachdenken für alle Kreuzbundgruppenteilnehmer, die (noch) nicht Mitglied sind.
Hughie McAllen



1. Männer-Aktionstag des DV Rottenburg-Stuttgart in Ulm/Neu-Ulm


„Ich glaub´s ja nicht“, lautete der Kommentar einer jungen Dame, die vom Ufer der Donau aus wild fuchtelnd mit ihrem Fotohandy Aufnahmen schoss. Was gab es denn da Spannendes zu sehen? Drei Drachenboote, besetzt mit 47 Männern, davon eine deutliche Anzahl über 60 Jahre alt/jung, lieferten sich, sich selbst laut anfeuernd, ein Wettrennen auf der Donau. Was hatte es damit auf sich?
Wolfgang Berger vom Kreuzbund Ulm hatte zum „1. Männer-Aktionstag“ am 02.06.2012 nach Ulm/Neu-Ulm eigeladen und 60 mutige Männer aus dem Norden und Süden des DV Rottenburg-Stuttgart waren der Einladung gefolgt. Den kürzesten Weg hatten die Ulmer selbst, den weitesten Anreiseweg die Heilbronner und Tettnanger Kreuzbund-Gruppenmitglieder. Treffpunkt war das Vereinsgelände der Ulmer-Kanu-Fahrer (UKF).
„Der Wettergott hat ein Einsehen mit uns“, kommentierte Georg Mahler aus Meckenbeuren den herrlichen Sonnenschein, denn die Tage zuvor hatte es kräftig geregnet.
Der Drachenbootfahrer-Chef, Klaus Weber, hatte uns 3 Boote und 3 Trainer zur Verfügung gestellt, welche uns im Drachenboot-Fahren mit viel pädagogischem Geschick und ebenso viel Humor unterwiesen. Mit einem gewissen Ehrgeiz, aber hauptsächlich mit viel Spaß gingen wir ans Werk, nämlich die Paddel in der richtigen Haltung und möglichst gleichzeitig im Takt in die Donau zu „stechen“.
Das Wettrennen der 3 Boote, von vielen Zuschauern mit Interesse beäugt, bildete dann den krönenden Abschluss des Vormittags, nachdem wir 2 Stunden auf dem Wasser verbracht hatten. „Hätte nicht gedacht, dass das so anstrengend ist“, meinte Albert Fischbach aus Amtzell und wischte sich den Schweiß von der Stirn.
Kaum zurück an Land warteten Steaks, Grillwürste und Salate auf uns, lecker zubereitet vom Team der Vereinsgaststätte „Am Kiesbänkle“. Die Mittagspause ermöglichte auch viele persönliche Gespräche und das Knüpfen neuer Kontakte.
Auch das Nachmittagsprogramm konnte sich sehen lassen. Wolfgang Berger hatte zwei fachkundige Teams engagiert, die jeweils eine Gruppe betreuten. Das eine Team unterwies uns im Bogenschießen, das andere im Plasmaschneiden. Auch hier ging es, wie am Morgen beim Drachenboot-Fahren, darum, Punkte für die am Ende zu vergebende Preise zu sammeln.
Unglaublich, aber wahr, als Kinder haben wir ja fast alle mit Pfeil und Bogen Indianer gespielt, aber das Profi-Bogenschießen war dann doch nicht so einfach. Mancher Pfeil ging unter der Zielscheibe hindurch oder über sie hinaus. Ein Teilnehmer schaffte es fast die Zielscheibe zu Fall zu bringen, indem er zwei Pfeile in deren Holzgestell platzierte. Der beste Bogenschütze schaffte aber immerhin 72 von 100 möglichen Ringen.
Beim Plasmaschneiden bewies so mancher Teilnehmer sein handwerkliches Geschick und stellte bemerkenswerte „Kunstwerke“ her, wie z.B. einen Delfin oder das Kreuzbund-Logo.
Am Ende eines herrlich sonnigen und fröhlichen Tages stand noch die Preisverteilung an, wobei Wolfgang Berger nicht nur die Sieger mit Preisen ehrte, sondern auch jene Teilnehmer mit Süßigkeiten überraschte, die nicht so erfolgreich gewesen waren.
„Der Kreuzbund Ulm hat da was Tolles auf die Beine gestellt“, war nicht nur die Meinung von Karl-Heinz-Möhwald aus Tettnang. Ja, wirklich, Wolfgang Berger als Hauptorganisator kann sehr zufrieden sein mit dem Ablauf dieses Tages und ihm gebührt Dank und Anerkennung.


Verfasser: Klaus Hausmann



 

Bericht Situation Ehrenamt

Kritisches Hinterfragen eines Kreuzbundmitglieds

Politik und soziale Dienste sind zunehmend auf ehrenamtliche Unterstützung angewiesen, um ihren Auftrag noch zu bewältigen.

Nicht nur in bekannten Bereichen, wie Sportvereinen, Feuerwehr und Rotes Kreuz sind ehrenamtliche Mitarbeiter tätig. In vielen alltäglichen Situationen sind staatliche Stellen nicht mehr in der Lage, ohne engagierte, ehrenamtliche Helfer das soziale Gefüge aufrecht zu erhalten.

Denken wir nur mal an die vielen alten Menschen, die Behinderten oder die Suchtkranken, die oftmals aus unserer Gesellschaft ausgegrenzt werden. Wie würden diese Menschen heute ohne die Hilfe der Ehrenamtlichen zurechtkommen?
Wie viel würde eine staatliche Hilfe kosten?

In unzähligen Aktionen werden Menschen aufgefordert, sich für das Ehrenamt zur Verfügung zu stellen. Gerne lassen sich dann unsere Politiker die geleistete Arbeit auf ihre Fahnen schreiben.
Aber was ist mit diesen Ehrenamtlichen, die auf ihren Auslagen z.B.: Fahrtkosten sitzen bleiben?

Nehmen wir als Beispiel eine Gruppenleiterin oder Gruppenleiter einer Kreuzbund-Selbsthilfegruppe für Suchtkranke. ( Ältester und 2.größter Selbsthilfefachverband unseres Landes)
Außer ca. 70 unentgeltliche Stunden seiner Freizeit im Jahr investiert dieser ehrenamtlich Tätige ca. 1000 Euro aus eigener Tasche.
Er bewältigt sein Berufsleben, die Freiräume von Arbeitgeber-seite werden weniger.
Nirgends ist gesetzlich geregelt, dass er wenigstens seine Kosten steuerrechtlich geltend machen kann.

Wir wünschen uns dafür eine bundeseinheitliche Regelung, um zumindest einen Teil dieser Kosten wieder zurückzubekommen.


Laupheim, 27.03.2012
Cornelia Mast

Anmerkung: Reaktionen auf diesen Beitrag sind erwünscht und können per email an
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