Theaterstück ist „nichts für schwache Nerven“

von Roland Männer (Kommentare: 0)

Theaterstück ist „nichts für schwache Nerven“

Für den emotionalen Höhepunkt des Abends dürfte Sarah Gros sorgen. Die Schauspielerin und

Leiterin des Präventionstheaters SNF (Sorgfältig.Nachhaltig. Frei) führt das von ihr geschriebene

Stück „Was Angehörige erleben“ auf.„Das ist nichts für schwache Nerven und bringt

hautnah rüber, was Kinder und Partner erleben“, sagt Waltraud Augustin, die eine Angehörigeng-

ruppe in Ulm leitet.

Sarah Gros schlüpft in verschiedene Rollen, stellt ein gemobbtes Kind ebenso eindrücklich dar wie die Mutter mit dem trinkenden Vater.

Sören Prinz, Leiter der Caritas Suchthilfen in Biberach, legt das Stück aber auch Menschen ans

Herz, „die sich noch nicht viel mit dem Thema auseinandergesetzt haben oder vielleicht nur ei-

nen Verdacht hegen“.

Hilfe können Betroffene in Angehörigengruppen finden.

In Wiblingen eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von Suchtkranken unter dem Dach

des Kreuzbund

Diözesanverbands.

Laut dem Selbsthilfebüro Korn e.V., die Kontakt-und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen im

Raum Ulm, Neu-Ulm und Alb-Donau-Kreis, gibt es in der Region mit der Al-Anon Familiengruppe nur ein weiteres vergleichbares Angebot.

In Biberach bieten die Caritas und das ZfP seit zwei Jahren eine Angehörigengruppe an. Zudem

stehen viele Selbsthilfegruppen, etwa vom Blauen Kreuz, Alkoholkranken und Angehörigen

gleichermaßen offen.

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